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onoffMEDIA Wochenrückblick: Woche 9. Digitale Frühlingsgefühle und neue KI-Horizonte

  • Autorenbild: onoffMEDIA
    onoffMEDIA
  • 2. März
  • 4 Min. Lesezeit




Herzlich willkommen zum Rückblick auf die Woche 9. Während sich der Februar dem Ende neigt und die Goldküste langsam wieder aus dem Winterschlaf erwacht, sind auch meine Kunden wieder voller Tatendrang.


Diese Woche war geprägt von der Analyse hochmoderner Fälschungen, nachhaltiger Techniknutzung und einem grossen Meilenstein für onoffMEDIA.


Brennpunkt Fake-Videos:

Wie Sie KI-Manipulationen erkennen


Ein äusserst aktuelles und sensibles Thema hat mich diese Woche beschäftigt:

Die Analyse von Videomaterial im Kontext der Konflikte im Nahen Osten.


Ein Kunde bat mich um eine Einschätzung zu einem Video, das ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 bis 90 Prozent als KI-generiert eingestuft habe.


Es ist heute wichtiger denn je, kritisch zu bleiben. Wir müssen alle sehr aufpassen, uns nicht durch gezielte Falschinformationen in Angst versetzen zu lassen. Achten Sie bei Videos besonders auf:

  • Unnatürliche Übergänge: Achten Sie auf den Bereich, wo Haare auf das Gesicht treffen oder Kleidung sich bewegt.

  • Hände und Gliedmassen: KI hat oft noch Schwierigkeiten, Finger und komplexe Bewegungen korrekt darzustellen.

  • Hintergrund-Details: Achten Sie auf Autos oder Passanten im Hintergrund – bewegen sie sich physikalisch logisch?

  • Licht und Schatten: Wirken die Reflexionen auf der Haut oder in den Augen konsistent zum Rest des Bildes?

Sehen Sie selbst an diesem Beispiel und finden Sie die Anzeichen, was denken Sie dazu?



Technisch waren für mich folgende Punkte ausschlaggebend:


  • Physikalische Inkonsistenzen: Bei Sekunde 07-08 zeigt sich ein deutlicher „Glitch“. Wenn die Person den Arm hebt, um auf die Uhr zu blicken, morpht der Hintergrund unnatürlich mit – ein typisches Zeichen dafür, dass die KI den Raum nicht korrekt berechnet hat.


  • Anatomische Fehler: An einer Stelle waren kurzzeitig vier Hände im Bildbereich zu erkennen, da das Modell die Bewegungsabläufe nicht sauber trennen konnte.


  • Kleidungs-Artefakte: Bei Minute 1:48 zeigten der Blazer und die Krawatte unnatürliche Sprünge und Verformungen, die nicht mit der physikalischen Bewegung der Person korrespondieren.


Mein Rat bleibt: Bleiben Sie kritisch gegenüber emotionalisierenden Inhalten und vertrauen Sie auf technische Fakten statt auf ungeprüfte Aufnahmen.


Wir müssen alle sehr aufpassen, uns nicht durch gezielte Falschinformationen in Angst versetzen zu lassen.


Wichtiger Hinweis zur Neutralität: onoffMEDIA wahrt in allen Analysen eine strikte schweizerische Neutralität, verabscheut jegliche Form von Krieg und setzt sich konsequent für den Einsatz von Technologie zum Wohle der Gesellschaft ein.


Gmail Zustellprobleme lösen:

Der DNS-Rettungsanker in Hottingen


Ein besonders dringender Fall führte mich virtuell nach Hottingen. Ein Kunde hatte massive Probleme beim Versand von E-Mails an Gmail-Adressen, da seine Nachrichten ständig zurückkamen. Das Problem betrifft heute viele Besitzer von eigenen Domain-E-Mail-Adressen. Die Lösung liegt in den sogenannten DNS-Einstellungen Ihrer Domain.


Damit Gmail Ihre Mails akzeptiert, müssen Sie zwingend einen SPF-Eintrag (Sender Policy Framework) hinterlegen. Dieser Eintrag im DNS Ihrer Domain autorisiert den Mailserver offiziell, in Ihrem Namen zu senden.


Ohne diesen digitalen Ausweis stuft Google die Nachricht als potenziellen Spam ein und weist sie ab. Zusätzlich empfehle ich immer auch DKIM und DMARC zu konfigurieren, um die Zustellrate dauerhaft zu sichern. Falls Ihre Mails also nicht ankommen, ist ein Blick in die Zone-Files Ihres Hosters der erste und wichtigste Schritt.

Nachhaltigkeit im Fokus:

Ein zweites Leben für den iMac 2014


Der Montag startete zudem mit einer schönen Geste. Eine Kundin wollte ihren treuen iMac von 2014 an ihren Bruder weitergeben. Das Gerät war auf den Werkszustand mit dem alten Betriebssystem Yosemite zurückgesetzt. Mein Tipp für solche Fälle lautet:


Laden Sie macOS Big Sur aus dem Netz. Es ist die letzte offiziell unterstützte Version für dieses Modell. So bleibt der Mac für aktuelle Programme benutzbar und ist technisch auf dem neuesten Stand, auch wenn man sich bewusst sein muss, dass Apple für dieses System keine neuen Sicherheitsupdates mehr liefert.

Strategische Kaufberatung für das Apple-Ökosystem


Ein weiterer Schwerpunkt war die telefonische Beratung für eine komplette Neuausstattung. Wenn man gleichzeitig in einen neuen iMac, ein iPad, ein MacBook und ein iPhone investiert, ist eine saubere Bestandsaufnahme entscheidend. Wir haben gemeinsam analysiert, welche Modelle am besten zum individuellen Workflow passen, damit das gesamte Apple-Ökosystem von Anfang an perfekt zusammenspielt und keine unnötigen Leistungskonflikte entstehen.

Digitaler Türsteher:

Vorsicht vor Phishing und Fake-Nachrichten


Leider schläft auch die Betrugsseite nicht. Diese Woche landeten wieder besonders raffinierte Versuche auf unseren Bildschirmen. Ob angebliche Umfragen von Galaxus oder gefälschte Nachrichten im Apple-Stil, die einen "Lost Mode" des Geräts vortäuschen: Die Absender versuchen mit Zeitdruck und offiziell wirkenden Logos an Ihre Daten zu kommen. Wenn eine Nachricht Sie auffordert, auf dubiosen Seiten Hilfe zu suchen oder Ihre Apple ID einzugeben, ist höchste Vorsicht geboten.


Neu bei onoffMEDIA:

KI-Kurse und NotebookLM-Content


Zum Abschluss habe ich eine besonders spannende Neuigkeit für Sie. Ab sofort biete ich auf meiner Webseite spezialisierte KI-Kurse an. Um Ihnen die bestmöglichen Inhalte zu liefern, habe ich den gesamten Kurs-Content mit Hilfe von Google NotebookLM erstellt und strukturiert. Diese Technologie erlaubt es, komplexe Themen verständlich aufzubereiten und direkt in die Praxis umzusetzen. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie künstliche Intelligenz effizient in Ihren Alltag integrieren können, schauen Sie gerne auf meiner Seite vorbei.



Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Start in den März!


Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Nachricht!

📞 043 541 22 34

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