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onoffMEDIA P. Meyer

Wenn ich heute auf onoffMEDIA schaue, dann wirkt es im Rückspiegel wie eine Geschichte, die nicht geplant war,  sondern passiert ist. So eine, die dich immer wieder anstubst und sagt: „Da geht noch was. Dreh mal auf.“

Nach der schulischen Ausbildung machte ich eine Schlosserlehre als Konstruktionsschlosser bei der SBB. Solide Arbeit, präzise, verlässlich – Stahl, Winkel, Maß. Rückblickend war das meine erste Lektion in etwas, das später noch wichtig werden sollte: Sauber arbeiten. Dinge bauen, die halten.

Dann kam der Bruch. Eine längere Asien-Reise – raus aus dem Raster, raus aus dem Takt. Und als ich zurückkam, passierte dieser typische Moment, den man erst Jahre später als Wendepunkt erkennt: Ich treffe in einer Bar den Bruder eines guten Freundes. Er erzählt mir, er habe gerade ein Handelsunternehmen für Büroelektronik gegründet hat und er brauche Hilfe.

Ich war frisch zurück, noch mit Reise-Staub im Kopf – und sagte: „Ich kann halbtags unterstützen.“ Aus diesem „halbtags“ wurde schnell ein Einstieg in eine Welt, die damals noch nach Zukunft roch: Apple-Macintosh.

Wir importierten Macintosh  Computer per Grauimport direkt aus den USA (Fort Lauderdale). Das war nicht „online bestellen und morgen ist es da“. Das war Pionier-Zeit. Disketten, Handarbeit, Improvisation – und ein Detail, das heute fast absurd klingt, damals aber ganz real war: Wir mussten die Tastaturen umspritzen bzw. per Stempeldruck umdrucken, damit Ä, Ö und die Schweizer Umlaute passten. Kein „Sprache umstellen“ – sondern: Mach es physisch richtig, oder du kannst nicht sauber arbeiten.

Und dann wurde aus „einfach helfen“ plötzlich ein Unternehmen mit Adresse, Datum und klarer Mission:
Das MacDiscount Hauptgeschäft wurde am 19. Januar 1989 an der Wildbachstrasse 17 in Zürich-Seefeldgegründet – mit dem Zweck, Handel mit Apple Macintosh Computern, Software und Peripheriegeräten zu betreiben. Punkt. Klar. Direkt. Und genau diese Klarheit spürten die Kunden.

Das Geschäft florierte. Und zwar nicht ein bisschen, sondern so, dass wir wachsen konnten. Auf vielfachen Kundenwunsch eröffneten wir am 5. Dezember 1994 die erste Zweigstelle in Baar (Sihlbrugg). Und weil der Zug weiterrollte, kam die nächste Etappe: Im Mai 1996 eröffnete eine weitere Filiale an der Herzogstrasse 3 in der Bundeshauptstadt Bern.

In Bern und Shilbrugg war ich dann Geschäftsführer. Eine intensive Zeit – Verantwortung, Tempo, Kunden, Lösungen. Und vor allem: der tägliche Beweis, dass Technik nicht nur Geräte sind. Technik ist Vertrauen. Menschen geben dir ihr Arbeitswerkzeug – und oft ihr halbes Leben an Daten – und erwarten, dass du’s im Griff hast.

Später wurde ich von der Konkurrenz abgeworben: Ich sollte in Luzern einen Apple-Laden eröffnen – MacCash. Wieder Geschäftsführer. Wieder Aufbau. Wieder dieses Gefühl: Du bist dort, wo Zukunft entsteht, nur dass man’s noch nicht „Digitalisierung“ nennt.

Dann ging’s weiter zu DataQuest, im Hauptsitz, im einzelnen Geschäft – als Verkäufer und Allrounder. Dort lernst du nochmal eine andere Seite: nicht nur Geräte verkaufen, sondern Bedürfnisse verstehen, Lösungen kombinieren, erklären, beruhigen, retten.

 

Und dann kam das Thema, das mich so richtig gepackt hat: Digital Video.

Es war die Zeit des ersten Mac G4 mit FireWire-Anschluss. Plötzlich wurde aus „Video ist Profi-Studio“ ein „Video ist machbar“. Schnitt, Verarbeitung, Workflows – das war Magie mit System. Und weil mich das wirklich elektrisierte, wurde ich von Dynabit in Hünenberg abgeworben: als Product Manager für digitale Videokameras und Videoschnittlösungen – unter anderem mit Systemen wie Matrox und Digital Origin.

Und irgendwo dazwischen blieb ein Wunsch konstant: Selbstständigkeit. Um das Jahr 2000 herum machte ich diesen Schritt. Eigentlich wollte ich Videoschnittkurse geben. Ganz simpel: Wissen vermitteln, Menschen befähigen. Aber die Realität hatte andere Pläne: Der erste Kunden behielten mich direkt und plötzlich standen wir mitten in der Filmproduktion, vor allem Industriefilme.

 

Ich wurde nicht „irgendwie selbstständig“. Ich wurde – praktisch über Nacht – Filmproduzent.

Dann kam DVD Studio Pro von Apple. Wer das erlebt hat, weiß: Das war ein eigenes Universum. DVDs programmieren, Menüs bauen, Strukturen denken, Benutzerführung gestalten – und wir gehörten zu den Ersten, die das richtig nutzten. Das lief gut. Das machte Spaß. Und es fühlte sich an, als würde die nächste Stufe gerade erst beginnen.

Dann kam der 11. September. Und mit ihm ein spürbarer Einschnitt: Budgets wurden eingefroren, Marketing reduziert, Projekte verschoben oder gestrichen. Die Branche atmete plötzlich flacher. Und genau in dieser Phase gründete ich meine eigene Firma: onoffMEDIA. Der Fokus: Videoschnitt und Filmproduktion – flexibel, pragmatisch, nah am Kunden.

Später nahm ich mir bewusst eine Auszeit und kümmerte mich um private Themen. Aber etwas blieb: Immer wieder kamen Menschen auf mich zu – dieses „Du, kannst du mal schnell…? Du kennst dich doch so gut aus…“. Und irgendwann merkte ich: Das ist kein Zufall. Ich kann nicht nur Technik – ich kann sie übersetzen.

Also entschied ich mich, mich zu spezialisieren: Apple Support für Privatpersonen und kleine Unternehmen. Nicht als Nebenbei-Service, sondern als klares Angebot, bis heute.

 

Weil ich gesehen habe, was wirklich gebraucht wird: Jemand, der nicht nur Geräte kennt, sondern Alltag, Daten, Zeitdruck und der dann ruhig bleibt und sagt: „Okay. Wir kriegen das hin.“

Und genau das ist der Kern von onoffMEDIA:


Eine Geschichte, die mit Stahl begann, durch Asien einmal alles neu sortierte, über Macintosh-Grauimporte und umgedruckte Tastaturen in den Apple-Kosmos führte – über MacDiscount (Zürich-Seefeld, Baar, Bern) weiter in Video, Produktion und Neuanfänge – und heute dort landet, wo es am meisten zählt: Menschen helfen, mit Technik wieder klarzukommen. Schnell. Verständlich. Und so, dass es wieder Freude macht.

Herzlichen Dank für Interesse Ihr Pete Meyer

Mitarbeiter

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Pete Meyer

Inhaber & Senior Coach

Pete Meyer führt onoffMEDIA in Zürich, kombiniert Apple-Expertise mit KI-Produktion, berät Kunden, richtet Geräte ein, schult Workflows, produziert Medien sicher, schnell, verständlich.

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Captain M.E.Y.E.R

KI Zwilling von Pete Meyer

Captain M.E.Y.E.R. kommandiert onoffONE, verbindet Präzision mit Humor, führt Missionen, scannt Signale, trifft Entscheidungen, koordiniert Crew, hält Kurs – ruhig, wach, unaufhaltsam.

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Aurora

KI Agentin & Superhirn von onoffMEDIA

Aurora ist die Recherche-KI an Bord, sammelt Signale, filtert Fakten, erkennt Trends, liefert Briefings, warnt vor Risiken, unterstützt Captain – schnell, klar, immer bereit.

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RoboPete

KI Influencer & Musikant mit Taschenrechner in der Hand

RoboPete ist der Technik-Operator, repariert Systeme, baut Prototypen, kalibriert Sensoren, testet Tools, automatisiert Abläufe, löst Pannen – präzise, kreativ, unermüdlich.

Lyrics

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RoboPete ist der Technik-Operator, repariert Systeme, baut Prototypen, kalibriert Sensoren, testet Tools, automatisiert Abläufe, löst Pannen – präzise, kreativ, unermüdlich.

Crocs

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